Alleskönner: Kokosöl

Koksöl ist ein wahrer Alleskönner! „Zurück zur Natur“ – so lautet mein Motto, wenn es um einen Großteil meiner Ernährung, Pflege und Lebensstil geht. Ich versuche, auf möglichst wenige Mittel zurückzugreifen und wenn, dann bitte natürlich, mit wenigen Inhaltsstoffen und vegan. Ein Produkt, dass ich schon eine ganze Weile in meinen Alltag einbinde, kommt quasi direkt aus der Natur und ist für mich tatsächlich zu einem wahren Alleskönner geworden: Kokosöl!

Besonders wenn man sich in der letzten Zeit in den Supermarkt- und Drogerieregalen umschaut, sieht man, dass Kokosprodukte auf dem Vormarsch und dabei sind, DAS neue Trendprodukt zu werden. Kokosöl, Kokoschips, Kokosmus – die Liste ist lang.
Dass Kokos beziehungsweise Kokosöl viel mehr ist als ein Trendlebensmittel und Superfood und wie viele Verwendungsmöglichkeiten Kokosöl für mich hat, möchte ich euch heute zeigen.

Ich kaufe mein Kokosöl in der Drogerie oder im Biomarkt und das würde ich euch auch empfehlen. Wenn, dann biologisch, nativ und ohne weitere Zusätze. Einfach pures Kokosöl. Der Geruch ist toll und erinnert mich an Karibik und Urlaub.

Anwendungsmöglichkeiten von KOKoSÖL

Make-Up-Entferner
Ich schminke mich nicht oft und wenn, dann nur Mascara, vielleicht ein Lidstrich und ganz selten mal Lidschatten. Aber wenn ich mich geschminkt habe, dann muss das Zeug auch wieder runter. Zum Abschminken benutze ich Kokosöl. Ich habe mir ein bisschen Kokosöl in ein kleines Glas gefüllt und ins Badezimmer gestellt (natürlich an ein schattiges Plätzchen). Das gebe ich dann auf einen kleinen, auswaschbaren Waschlappen und entferne damit dann vorsichtig mein Augen-Make-Up. Ich achte darauf, nicht zu viel Kokosöl zu nehmen, weil ich sonst einen leichten Ölfilm auf dem Auge habe, der mich ganz kurz verschommen sehen lässt, was ich überhaupt nicht mag. Ein weiterer Tipp für Menschen wie mich, bei denen Fett auf der Haut für Pickel sorgt: Das Kokosöl sollte nur auf der Augenpartie verwendet und nach dem Abschminken mit warmen Wasser und etwas Waschlotion bzw. Seife und einem Waschlappen abgespült werden. So verteilt sich das Öl nicht im ganzen Gesicht.

Make Up Pinsel Kokosöl

Bodylotion
Kokosöl ist sehr reichhaltig und eignet sich für Menschen, die besonders im Winter zu trockener Haut neigen. Ich benutze es gerne zwei bis drei Mal die Woche zum Eincremen, quasi als Bodylotion. Meine Empfehlung: Am besten Abends machen, wenn man nicht mehr weggeht, denn die Haut glänzt danach ziemlich stark, das Öl braucht etwas zum Einziehen und ja, man riecht, als hätte man mit einer Kokosnuss gebadet. Ich finde den Geruch nach wie vor klasse. Angeblich soll es auch gut als After-Sun-Lotion bzw. Sonnenmilch wirken (natürlich kommt es auf den Hautton an) habe ich selbst aber noch nicht getestet. Das steht noch für den Sommer beziehungsweise den nächsten Sommer an.

kokosöl-beine-bodylotion-creme

 Lippenbalsam
Früher war ich ein Lippenpflegestift-Junkie. Ich hatte in jeder Handtasche ein Lippenpflegestift und das Bedürfnis, mir dauern die Lippen einschmieren zu müssen. Dazu muss man wissen: Ich kaue ganz gerne auf meinen Lippen und im Winter macht die trockene Heizungsluft meinen Lippen sehr zu schaffen. Ich habe heute zwar immer noch einen Lippenpflegestift in meiner Handtasche, verwende zu Hause aber gerne Kokosöl. Es riecht gut, sorgt für viel Feuchtigkeit und ist nicht allzu klebrig, glänzt dafür aber ganz schön, was den Lippen einen tollen Schimmer verleiht. Und natürlich schmeckt es gut – was zum Beispiel das Thema „Küssen“ zu einer noch schöneren Angelegenheit macht 😉

DIY Lippenbalsam Kokosöl Tiegel

 Zum Kochen und Backen
Kokosöl als Koch- und Backzutat zu verwenden ist glaube ich die bekannteste Einsatzmöglichkeit. Ich bin kein Fan von Öl oder viel Öl in Essen, deswegen verwende ich Kokosöl hauptsächlich als Kosmetikprodukt, aber auch mal ganz sparsam zum Kochen. Asiatische Gerichte können ganz toll mit Kokosöl verfeinert werden, sodass sie einmal mehr einen exotischen Geschmack bekommen. Das wichtigste aber: Kokosöl ist im Gegensatz zu vielen anderen Ölen, wie beispielsweise Olivenöl, sehr hitzebeständig und beginnt erst ab einer Temperatur von ca. 243 Grad zu verbrennen. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass beim Erhitzen aus den ungesättigte Fettsäuren gesundheitsschädliche Transfettsäuren entstehen, gering. Ich verwende es ganz gerne zum Anbraten oder beim Backen im Winter in Plätzchen. Es heißt nicht umsonst Nahrungsmittel 😉

Peeling
Einfach Kaffeereste (wenn ich denn mal Kaffee trinke, was sehr sehr selten passiert) mit Kokosöl mischen und man hat ein selbst hergestelltes Peeling. Das dann einfach auf die Lippen geben oder im Gesicht verwenden. Hier bin ich aber sehr vorsichtig und sorge dafür, dass ich das Öl anschließend komplett aus meinem Gesicht entferne, um Pickeln vorzubeugen.

Zahnpasta
Ich habe vor kurzem zum ersten Mal Zahnpasta selbst hergestellt. Ein Bestandteil davon ist Kokosöl und auch wenn ich nicht zu viel verraten will – zu meiner ersten DIY Zahnpasta folgt noch ein Blogpost – kann ich sagen, dass ich bisher sehr zufrieden damit bin.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten

Während meiner Recherche, wie ich Kokosöl noch verwenden könnte, bin ich auf folgende Möglichkeiten gestoßen, die ich unbedingt noch testen möchte:

– Als Haarkur (vielleicht für den Anfang nur in die Spitzen)
– Gegen Mückenstiche
– Nagelhautpflege
– Mundspülung bzw. das sogenannte „Ölziehen“

Was haltet ihr von Kokosöl und wie verwendet ihr es?

2 Kommentare

  1. ich LIEBE kokosöl
    benutze es aktuell nur für meine haare (und ja es ist sooooo viel besser geworden)
    und wollte es auch für meine haut helfen, da es supper gegen orangenhaut ist
    viele deiner einsatzgebiete kannte ich gar nicht
    super post danke für die tipps

    alles Liebe deine AMELY ROSE

    • Ja ich mag es auch sehr gerne 🙂
      Schön, dass du noch ein paar Inspirationen mittnehmen konntest!

      Liebe Grüße

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