Peter Pan

Ich sehe dich immer noch über das taufrische Gras rennen.
Wild, ungebändigt,
Peter Pan.
Zwischen blühenden Bäumen, mit glitzernden Träumen
und einem silbrigen, glockenhellen Lachen,
das nie zu vergehen schien.
Doch nun, hat dir Zeit dich und mich und alles geändert.

Ich hoff‘ dass du zufrieden bist,
dass ich aufhören kann zu fragen,
wann ich deine Hand aus Versehen ein Stück zu sehr losgelassen habe
und du dich von dem Erwachsenwerden hast ein Stück zu sehr hast mitreißen lassen.

Ich weiß, es musste so kommen.
Aber ich frage mich manchmal,
warum du nicht immer noch so sein kannst,
wie du einmal warst.
Alles was du wissen wolltest, war die Frage nach dem heutigen Tag,
nicht nach dem Morgen und schon gar nicht nach der Dunkelheit der Nacht.

Ich möchte dir sagen, dass ich dich vermisse.
Und die leichten Tage
unserer Kindheit.
Mit rot-wund-glühenden Herzen.
Jeden Tag ein Stück mehr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.