Hallo Glück, wo bist du? – Wie du glücklich wirst

Wir suchen alle danach und manchmal, manchmal haben das Gefühl, wir könnten einen kleinen, goldenen Schimmer davon festhalten: Vom Glück.
Für immer glücklich sein, das ist doch das ultimative Lebensziel, oder? Nie wieder traurig sein, sondern immer Strahlen, nur noch die Sonnenseiten des Lebens sehen. Das wäre toll! 
Und jetzt die bittere Wahrheit: So funktioniert das Leben leider nicht, ganz egal was uns knallbunte Lebensratgeber verkaufen wollen.

Ganz oft habe ich das Gefühl – und ich bin mir sicher, ich bin damit nicht alleine – dass alle anderen viel mehr Glück haben, viel besser aussehen, schönere Sätze schreiben, ach, einfach ein besseres Leben leben als ich. Dass alle anderen somit auch automatisch glücklicher sind als ich. Stimmt das? Nein!

Glück ist kein Zufallsprodukt, es fällt uns nicht einfach in den Schoß und ruft: „Hier bin ich, genieße mich!“ Glücklich sein kann man lernen, man kann selbst so viel dazu beitragen, dass man glücklicher ist, man kann dem eigenen Glück auf die Sprünge helfen.

Glück kommt von Innen

Es könnte so einfach sein: Glück ist – meiner Meinung nach – nur selten etwas, das von Außen kommt, von fremden Faktoren. Eigentlich kommt es viel mehr aus uns selbst. Wir sind für unser Glück verantwortlich. Heißt: Glück ist eben auch persönliche Einstellung und somit Ergebnis aus unseren eigenen Handlungen.

Ich finde, um glücklich zu werden sollte man sich zunächst die Frage stellen: Was macht mich eigentlich glücklich? Das kann so vieles sein.
Glück kann auch aus kleinen Dingen bestehen, es muss nicht der toll bezahlte Job oder der perfekte Partner sein, sondern vielleicht ein Lächeln, dass uns ein Fremder am Morgen in der U-Bahn geschenkt hat. Dass heute die Sonne scheint, obwohl Regen angesagt war, dass wir uns zum Sport aufraffen konnten, obwohl wir eigentlich mit Schokolade auf dem Sofa versacken wollten.
Verlassen wir uns nur auf Äußerlichkeiten und externe Faktoren wie mein Job, mein Haus, mein Geld, dann ist es klar, dass andere immer glücklicher sind.

Ich würde von mir selbst behaupten, dass ich kein glücklicher Mensch bin. Dafür aber ein sehr positiver. Mein Glas ist meist halb voll anstatt halb leer und der beste Rat, den mir meine Mutter auf den Weg des Lebens mitgegeben hat ist:

„Versuche immer das Beste aus jeder Situation herauszuholen, es gibt immer etwas Positives!“

Und das klappt häufig ziemlich gut. Danke Mama!

Nichts ist selbstverständlich

 

glücklich sein

Ich sage, Glück ist Einstellungssache. Doch wie genau geht das? Wer auf schnelle Ergebnisse und Goldregen gehofft hat, den muss ich leider enttäuschen. Ein bisschen Arbeit ist schon nötig. Sich nur vorzunehmen glücklich zu sein, ist zwar ein guter Anfang, hilft aber nicht so viel.

Für mich hängt Glück sehr mit Dankbarkeit und Achtsamkeit zusammen. Und das wiederum kann man trainieren.
Wir haben eigentlich sehr viel, für das wir dankbar sein können. Viel zu oft nehmen wir die Dinge, die unseren Alltag gestalten, für selbstverständlich: Gesundheit, Familie, Essen, Geld, Liebe. Mir hat es sehr geholfen, mich darauf zu konzentrieren, dass diese Dinge eben NICHT einfach so gegeben sind.

Wen wir Schönes aber auch Trauriges – eben alles, was unser Leben bereichert – verinnerlichen und feststellen, dass irgendie nötig ist, aus einem bestimmten Grund geschieht, dann strahlen wir das auch nach außen. Dann können wir schöne Dinge viel leichter wahrnehmen und es geschehen auch schönere Dinge, weil man mit einer positiven, annehmenden Haltung durch das Leben geht.

Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus

Der Tag heute war Mist, der Chef böse und überhaupt ist alles schief gegeangen? Gut, nimm es an und versuche dich darauf zu konzentrieren, ob in all diesen Geschehnissen vielleicht doch ein Funken positives, ein Funken Nutzen drin gesteckt hat.

Es geht darum, wahrzunehmen wie schön das Leben eigentlich ist – selbst wenn es mal nicht so rund läuft. Wer seine Sicht für das Selbstverständliche und Kleine schärft und bewusster lebt, der sieht davon plötzlich viel mehr in seinem Leben. Achtsamkeit lautet das Zauberwort.

Ich selbst bin fleißig dabei, täglich Dankbarkeit und Achtsamkeit zu üben. Dafür setze ich mich jeden Morgen und jeden Abend für ein paar Minuten hin, nehme mir Stift und Papier und reflektiere ein bisschen. Dabei helfen mir folgende Fragen, die ich bei moinyamina  entdeckt habe. Vielleicht helfen sie euch ja auch, das Leben etwas bewusster wahrzunehmen und so häufiger glücklich zu sein.

Dankbarkeit üben

Morgens…
3 Dinge, für die ich dankbar bin (das kann etwas noch so banales sein!)
Es wäre toll wenn heute (3 Dinge)
Ich bin…

Abends
3 großartige Dinge, die mir heute passiert sind
Was hätte heute noch besser gemacht?
Ein Spruch/Zitat/Bild, das zu dem heutigen Tag gepasst hat.

Was macht euch glücklich? Welche kleinen Dinge findet ihr toll?

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